Treffen der Quantenforscher: Wettlauf um den Supercomputer der Zukunft

Die Weltelite der Quantenforscher traf sich am 19. August 2025 in Villach, Kärnten. Infineon Austria entwickelt sich zum internationalen Zentrum der Quantenforschung. Das Unternehmen arbeitet intensiv an der Serienreife von Quantenchips - insbesondere am Quantenprozessor, dem Herzstück des Quantencomputers. Infineon investiert massiv in die Forschung: Villach hat ein eigenes hochmodernes Quantentestlabor, ein 40-köpfiges Team vor Ort und steht für die internationale Vernetzung von Spitzenforschern und Forschungsinstituten.

Quantencomputer sollen Probleme lösen, an denen selbst die größten Computer bislang scheitern. Zum Beispiel sollen sie Wechselwirkungen von Molekülen simulieren, was zu Durchbrüchen in der Entwicklung von Medikamenten führen könnte. Auch Anwendungen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz und die Verarbeitung von Big Data könnten mit Quantencomputern einen großen Sprung nach vorne machen. Krankheiten oder das Wetter könnten langfristig vorhergesagt werden. Villach spielt somit in Sachen Quantenforschung österreich- und auch weltweit eine große Rolle. Und Villach steht mittendrin - als europäisches Zentrum für eine Technologie, die unsere Welt grundlegend verändern könnte.

45 Experten und Expertinnen aus der Schweiz, aus den USA, aus Deutschland, Großbritannien, Singapur, Korea und Japan waren angereist, um sich über Chipdesigns und Fertigungsstrategien auszutauschen. Der Markt rund um die Quantentechnologien bietet ein enormes wirtschaftliches Potenzial. Infineon will sich als führender Anbieter von Quantenprozessoren etablieren und damit einen bedeutenden Beitrag zur globalen Technologieentwicklung leisten und so schnell wie möglich serientaugliche, skalierbare Quantenchips auf den Markt zu bringen.