Neue Cross-Border Innovation Alliance gestartet: Klagenfurt gestaltet die Zukunft der Alpen-Adria-Innovation aktiv mit
Mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding (MoU) zwischen Friaul-Julisch Venetien und der Steiermark wurde in Udine ein wichtiger Meilenstein für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpen-Adria-Raum gesetzt. Doch die Veranstaltung war weit mehr als eine formelle Unterzeichnung: Sie markierte den Start einer neuen Initiative, die künftig auch Kärnten und seine Landeshauptstadt Klagenfurt aktiv einbinden wird.
Invest in Klagenfurt war bei diesem bedeutenden Termin federführend vertreten. Gemeinsam mit Natascha Zmerzlikar und Nicole Holzbauer organisierte und begleitete Invest in Klagenfurt eine hochrangige Kärntner Delegation, die sich vor Ort mit den Partnern aus Italien und der Steiermark austauschte.
Zur Kärntner Delegation zählten:
- Claudia Prüggler (Lakeside Labs)
- Thereza Grollitsch (BABEG)
- Enrica Maggi (Studio Legale Maggi Kathollnig)
- Heimo Müller (Silicon Austria Labs)
- Martin Waiguny (FH Kärnten)
- Ben Rammel (Silicon Alps Cluster)
- Christoph Riegler (build! Gründerzentrum)
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand neben der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens auch die Vorstellung des Projekts „Digital Frontiers Gateway“, der neuen Cross-Border Alliance zwischen Friaul-Julisch Venetien, Kärnten und der Steiermark.
Building the Next Generation of Cross-Border Industrial Innovation
Das gemeinsame Ziel der Initiative ist klar: die nächste Generation grenzüberschreitender industrieller Innovation aufzubauen.
Gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten und zunehmenden internationalen Wettbewerbsdrucks wird deutlich, wie wichtig starke europäische Partnerschaften sind. Regionen wie Friaul-Julisch Venetien, Kärnten und die Steiermark verfügen über exzellente Forschungseinrichtungen, innovative Unternehmen und starke Technologiecluster. Ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit wird jedoch maßgeblich davon abhängen, wie gut sie ihre Kompetenzen vernetzen und gemeinsame Innovationsräume schaffen.
Die Initiative soll insbesondere folgende Akteure zusammenbringen:
- KMU und Industrieunternehmen
- Clusterorganisationen
- Forschungseinrichtungen
- Technologieanbieter
- Experten für KI und digitale Produktion
- Akteure im Technologietransfer
- Partner für gemeinsame Innovationsprojekte
Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sollen neue industrielle Partnerschaften entstehen, die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Regionen gestärkt, Wachstumsmöglichkeiten geschaffen und die internationale Sichtbarkeit als attraktiver Investitionsstandort erhöht werden.
Kärnten wird aktiv eingebunden
Während die erste formelle Kooperation zwischen Friaul-Julisch Venetien und der Steiermark unterzeichnet wurde, ist bereits der nächste Schritt geplant: die aktive Einbindung Kärntens in die Allianz.
Klagenfurt wird dabei eine zentrale Rolle übernehmen und die Zusammenarbeit mit den Partnern aus Italien und der Steiermark aktiv mitgestalten. Langfristig soll die Allianz auch für weitere Regionen geöffnet werden und sich zu einem starken europäischen Innovationsnetzwerk entwickeln.
Nächste Schritte bereits in Planung
Bereits im September wird eine Delegation aus Friaul in Kärnten erwartet. Im Rahmen eines Arbeitstreffens sollen konkrete Kooperationsfelder definiert und die nächsten Schritte für die gemeinsame Zusammenarbeit erarbeitet werden. Dazu werden auch die Partner aus der Steiermark eingeladen.
Danke an die Initiatoren
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren und Initiatoren dieser wichtigen Initiative, insbesondere DITEDI – dem IT-Cluster aus Udine – sowie Elisabetta Vignando, Francesco Contin, Andrea-Massimo Valcher und Nicola Bosello für ihren Einsatz und ihre Vision einer stärker vernetzten Alpen-Adria-Region.
Wir freuen uns bereits auf den Gegenbesuch im September und darauf, gemeinsam die Zukunft der grenzüberschreitenden Innovation im Alpen-Adria-Raum aktiv zu gestalten.



















