Neue COMET-Forschung stärkt Klagenfurt als Standort für High-Tech, KI und resiliente Systeme
Klagenfurt baut seine Position als führender Innovations- und Technologiestandort weiter aus: Mit dem neu bewilligten COMET-Zentrum ARC – Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems entsteht in Kärnten ein international sichtbares Forschungszentrum für resiliente, intelligente und autonome Systeme. Koordiniert wird das neue Zentrum von den Lakeside Labs in Klagenfurt und setzt damit ein starkes Signal für technologieorientierte Unternehmen, Startups und Investoren.
Im Rahmen des österreichischen COMET-Programms wurden insgesamt vier Kompetenzzentren ausgewählt, die gemeinsam Forschungsvorhaben im Umfang von rund 97,5 Millionen Euro umsetzen werden. Das neue Zentrum ARC zählt dabei zu den zentralen Zukunftsinitiativen im Bereich Künstliche Intelligenz, autonome Systeme und digitale Resilienz.
Forschung für die Herausforderungen von morgen
Das Zentrum ARC beschäftigt sich mit einer der entscheidenden Fragestellungen moderner Wirtschaftsräume: Wie können technische Systeme, Unternehmen und kritische Infrastrukturen widerstandsfähiger gegenüber Krisen, Störungen und unerwarteten Ereignissen werden?
Dazu entwickeln Forscherinnen und Forscher innovative Lösungen auf Basis von Künstlicher Intelligenz, Schwarmintelligenz und autonomen Systemen. Ziel sind Technologien, die Probleme erkennen, selbstständig reagieren und sich in komplexen Umgebungen an neue Situationen anpassen können.
Ein Standortvorteil für Unternehmen und Investoren
Die Ansiedlung eines weiteren COMET-Zentrums in Klagenfurt unterstreicht die zunehmende Bedeutung der Region als Forschungs- und Innovationshub im Alpen-Adria-Raum. Für Unternehmen eröffnet dies neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit führenden Forschungseinrichtungen und internationalen Expertinnen und Experten.
Besonders für technologieorientierte Unternehmen, Scale-ups und internationale Investoren entstehen dadurch attraktive Rahmenbedingungen:
- Direkter Zugang zu Spitzenforschung in Zukunftstechnologien
- Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
- Starke Kompetenzfelder in KI, Digitalisierung und Systemtechnik
- Internationale Forschungsnetzwerke
- Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und Talenten
Kärntner Unternehmenspartner
Das neue Klagenfurter COMET-Zentrum zielt darauf ab, Synergien zwischen den Forschungsbereichen und verschiedenen Domänen, wie z. B. Energie-, Transport- und Produktionssektor zu nutzen, die von gemeinsamen Resilienzstrategien profitieren. Als Unternehmenspartner nehmen unter anderem Kelag mit ihrer Tochter Kärnten Netz, die PMS Group, Infineon und Microporous teil. Das Forschungsprogramm umfasst insgesamt drei Forschungsbereiche.
Klagenfurt als wachsendes Innovationsökosystem
Mit Einrichtungen wie den Lakeside Labs, dem Lakeside Park, der Alpen-Adria-Universität, der FH Kärnten, zahlreichen international anerkannten Forschungseinrichtungen, technologieorientierten Unternehmen sowie einer dynamischen Startup-Szene bietet Klagenfurt bereits heute ein starkes Umfeld für Forschung, Entwicklung und Innovation.
Die erfolgreiche Einwerbung des neuen COMET-Zentrums bestätigt einmal mehr die Innovationskraft des Standorts und stärkt Kärntens Rolle bei der Entwicklung jener Schlüsseltechnologien, die künftig über Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und nachhaltiges Wachstum entscheiden werden.
Für Unternehmen, die neue Märkte erschließen, Forschungskooperationen aufbauen oder einen Innovationsstandort in Europa suchen, wird Klagenfurt damit noch attraktiver.
Details zu den Lakeside Labs und zum neuen Forschungszentrum findest du hier: Lakeside Labs – Self-Organizing Networked Systems
