Lakeside Park wächst weiter: Schlüsselübergabe für Gebäude B14 – Siemens startet Mieterausbau

Der Lakeside Science & Technology Park wächst weiter: Mit der Schlüsselübergabe für das neue Gebäude B14 startet Siemens den Mieterausbau für seine neue Kärntner Firmenzentrale. Ab Sommer 2026 arbeitet der Technologiekonzern auf rund 800 m² im Herzen des Innovationscampus – ein starkes Signal für den Technologie- und Wirtschaftsstandort Klagenfurt.

(Am Bild: Bernhard Lamprecht, CEO Lakeside Science & Technology Park; Herbert Tanner, Leiter Niederlassung Graz und Klagenfurt sowie Leiter DI R&D Graz/Austria; Landeshauptmann-Stv.in Dr.in Gaby Schaunig)

 

Der Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt setzt seine Expansion als zentraler Innovationsstandort Kärntens konsequent fort. Mit der offiziellen Schlüsselübergabe der Mietflächen im neuen Gebäude B14 wurde nun ein weiterer Meilenstein erreicht – und gleichzeitig der Startschuss für den Mieterausbau durch Siemens gegeben. Ab Sommer 2026 wird der internationale Technologiekonzern seine neue Kärntner Firmenzentrale im Lakeside Park beziehen.

Neues Gebäude schafft Raum für Innovation

Das Gebäude B14 erweitert den Lakeside Science & Technology Park um rund 3.200 m² moderne Büro-, Forschungs-, Service- und Gastronomieflächen. Die Umsetzung erfolgte in weniger als zwei Jahren von der Baufreigabe bis zur Übergabe. Insgesamt wurden rund 70.000 Lohnstunden erbracht, mehr als 60 Unternehmen waren am Bau beteiligt – rund 80 Prozent davon mit Sitz in Kärnten.

Damit entsteht nicht nur neue Infrastruktur, sondern auch ein starkes regionales Wertschöpfungssignal.

Siemens stärkt den Technologie-Standort Klagenfurt

Mit dem Einzug von Siemens auf rund 800 m² Bürofläche gewinnt der Lakeside Park einen weiteren Key Player aus dem Technologiebereich. Für über 100 Mitarbeiter:innen entsteht aktuell ein energieeffizientes, zukunftsorientiertes Arbeitsumfeld. Im Rahmen der Schlüsselübergabe wurde die künftige Kärntner Siemens-Firmenzentrale präsentiert und die Baustelle gemeinsam besichtigt.

Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig betont:

„Die Übersiedlung von Siemens in den Lakeside Science & Technology Park ist ein starkes Signal für den Technologie- und Innovationsstandort Kärnten. Der Park bietet mit Start-ups, etablierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Universität Klagenfurt ideale Voraussetzungen, um Innovationen schneller voranzutreiben und Kooperationen auszubauen.“

Moderne Arbeitswelt und regionale Vernetzung

Auch Siemens sieht im neuen Standort großes Potenzial. Herbert Tanner, Niederlassungsleiter von Siemens Steiermark und Kärnten, erklärt:

„Unser neuer Standort in Klagenfurt erfüllt all unsere Erwartungen an eine moderne Arbeitswelt und schafft Raum für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens in der Region. Wir positionieren uns hier als innovativer Partner für die Kärntner Wirtschaft und als treibende Kraft für Fortschritt und digitale Transformation.“

Besonders wichtig sei dabei die Vernetzung: Erste Gespräche zu Forschungskooperationen mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt haben bereits stattgefunden – ganz im Sinne des Siemens XCelerator-Ökosystemansatzes.

Mehrwert für das Innovationsökosystem

Auch seitens des Lakeside Parks wird die Ansiedelung als klarer Gewinn gesehen. Geschäftsführer Bernhard Lamprecht betont:

„Mit Siemens zieht ein sichtbarer Vorzeigebetrieb ein, der Forschung und Technologie seit Jahrzehnten prägt. Dass Siemens die Zusammenarbeit mit Hochschulen nun auch auf Kärnten ausweitet, zeigt, wie wertvoll der Standort Lakeside Park als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist.“

Zusätzlichen Schub erhält der Standort durch die Koralmbahn, die künftig Graz und Klagenfurt noch enger verbindet. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für standortübergreifende Kooperationen im südösterreichischen Innovationsraum – mit dem Lakeside Park als zentralem Knotenpunkt.

Die Betreibergesellschaft

Als Trägergesellschaft fungiert die Lakeside Science & Technology Park GmbH, Gesellschafter sind mit 33,33% die Landeshauptstadt Klagenfurt sowie mit 66,67% die BABEG Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungs GmbH (welche wiederum zu 47,5% im Eigentum des Landes Kärnten, 50% Republik Österreich und 2,5% Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds steht).

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