Kärnten positioniert sich als europäischer Drohnenhub

Beim zweiten Tag der Austrian Defence Innovation Conference (ADIC), die letzte Woche in Klagenfurt stattfand, standen Drohnen als Schlüsseltechnologie im Fokus. Mit einzigartiger Infrastruktur wie dem Lakeside Science & Technology Park und dem Outdoor Drone Space Austria entwickelt sich Kärnten zunehmend zu einem strategischen Knotenpunkt im europäischen Drohnen- und Sicherheitsökosystem. Forschung, Wirtschaft und internationale Impulse treffen hier aufeinander – mit großen Chancen für den Standort Kärnten.

Der zweite Tag der Austrian Defence Innovation Conference (ADIC), die letzte Woche im Makerspace Carinthia und im Lakeside Science & Technmology Park in Klagenfurt stattfand, stand ganz im Zeichen zukunftsweisender Schlüsseltechnologien. Neben Quanten-, Neuro- und Biotechnologien rückten insbesondere Drohnen als strategische Innovationstreiber in den Fokus. Sie gelten längst nicht mehr nur als militärische Spezialanwendung, sondern als Schlüsseltechnologie an der Schnittstelle von Sicherheit, Forschung und Wirtschaft.

Innovationen aus dem Verteidigungsbereich eröffnen heute vielfältige Einsatzfelder – etwa in Industrie, Katastrophenschutz, Landwirtschaft oder beim Management kritischer Infrastruktur. Damit entstehen nicht nur technologische Fortschritte, sondern auch neue wirtschaftliche Potenziale für Regionen, die frühzeitig in entsprechende Ökosysteme investieren.

Kärnten als regionaler Knotenpunkt

Kärnten entwickelt sich zunehmend zu einem strategisch wichtigen Standort für Drohneninnovation in Europa. Mit dem Lakeside Science & Technology Park, der größten Drohnenhalle Europas sowie dem Outdoor Drone Space Austria (ODSA) verfügt das Bundesland über eine europaweit einzigartige Infrastruktur. Diese Kombination aus Testflächen, Forschungseinrichtungen und Unternehmensnähe positioniert Kärnten als regionalen Knotenpunkt im europäischen Drohnen- und Sicherheitsökosystem.

Die enge Verzahnung von Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand schafft ideale Voraussetzungen, um neue Anwendungen rasch in marktfähige Lösungen zu überführen. Drohnentechnologien werden dabei nicht nur als technisches Thema verstanden, sondern als strategischer Bestandteil moderner Standortentwicklung.

Innovation durch Vernetzung

Ein zentraler Erfolgsfaktor für den Ausbau des Drohnenstandorts ist der kontinuierliche Austausch zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Bedarfsträgern. Drohnen sind universell einsetzbar – von der Präzisionslandwirtschaft über Inspektionen bis hin zur Sicherung kritischer Infrastruktur – und erfordern daher interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie klare regulatorische und technologische Rahmenbedingungen.

Die ADIC bot dafür eine wichtige Plattform: Internationale Impulse zeigten, wie rasant sich autonome Drohnensysteme entwickeln und welche Rolle sie künftig in Wirtschaft, Sicherheit und Forschung spielen werden. Perspektiven reichten von der autonomen Koordination großer Drohnenflotten bis hin zu neuen Ansätzen im Bereich Drohnenabwehr und Sicherheitsarchitekturen.

Austausch mit der Universität Klagenfurt

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der stärkeren Einbindung der Wissenschaft. Die Universität Klagenfurt bietet als Forschungsstandort großes Potenzial für die Weiterentwicklung von Drohnentechnologien – sowohl im Bereich autonomer Systeme als auch bei datengetriebenen Anwendungen und Sicherheitskonzepten.

Die Verbindung internationaler Expertise mit regionaler Forschungsstärke eröffnet neue Möglichkeiten für Kooperationen, Pilotprojekte und den Aufbau nachhaltiger Innovationsstrukturen. Ziel ist es, Kärnten langfristig als sichtbaren europäischen Hub für Drohnen, Robotik und sicherheitsrelevante Technologien zu etablieren.

Mit Veranstaltungen wie der ADIC und dem konsequenten Ausbau seiner Infrastruktur unterstreicht Kärnten seinen Anspruch, nicht nur Anwender, sondern aktiver Gestalter der Drohnentechnologie von morgen zu sein.

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