Grenzüberschreitende Chancen im Fokus: Slowenische Unternehmen im Austausch mit Kärntner Partnern

Klagenfurt rückt zunehmend in den Fokus slowenischer Unternehmen als Sprungbrett in den österreichischen und DACH-Markt. Eine hochkarätige Veranstaltung zeigte Chancen, Herausforderungen und konkrete Wege für eine erfolgreiche Markterschließung auf.

 

Im Rahmen einer hochkarätigen Veranstaltung in Klagenfurt stand gestern die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Kärnten im Mittelpunkt. Organisiert wurde das Event von der SGZ – Slowenischer Wirtschaftsverband in Kärnten in Kooperation mit der slowenischen Entwicklungsagentur SPIRIT Slovenia.

Den Auftakt bildete ein praxisnahes Seminar, das sich mit den rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen für slowenische Unternehmen beschäftigte, die Mitarbeiter:innen für Aufträge nach Österreich – insbesondere nach Kärnten – entsenden möchten. Im Fokus standen dabei vor allem klein- und mittelständische Betriebe aus Branchen wie Bau, Fenster- und Türenproduktion sowie dem Einfamilienhausbau.

Der Klagenfurter Rechtsanwalt Dr. Vouk gab einen umfassenden Überblick über die notwendigen Vorbereitungen, Dokumente und bürokratischen Abläufe. Gleichzeitig zeigte er mit der Gründung einer GmbH eine mögliche Alternative auf, um den administrativen Aufwand zu reduzieren und langfristig eine stabile Marktpräsenz in Österreich aufzubauen.

Klagenfurt und Kärnten nehmen dabei eine wichtige Rolle als Tor zum österreichischen Markt sowie zur gesamten DACH-Region ein. Gerade für slowenische Unternehmen gewinnt die Region zunehmend an Bedeutung als attraktiver Investitions- und Internationalisierungsstandort.

Im Anschluss an das Seminar fand eine Podiumsdiskussion unter der Moderation von Katarina Wakounig statt. Vertreter:innen renommierter slowenischer Unternehmen – Marija Petre (Petre d.o.o.), Tadej Gosak (Marles), Barbara Subic (M-SORA) und Dejan Bostjancic (ALPACEM) – berichteten offen über ihre Erfahrungen am österreichischen Markt. Dabei wurden sowohl Herausforderungen, etwa im Hinblick auf wahrgenommenen Protektionismus, als auch positive Entwicklungen und erfolgreiche Markteintritte thematisiert.

Den Ausklang bildete das Frühlingsfest der SGZ, das – ebenso wie das Seminar – im Kärntner Landesarchiv in Klagenfurt stattfand und zahlreiche Möglichkeiten zum persönlichen Austausch und Networking bot.

Unter den Gästen befanden sich unter anderem die slowenische Generalkonsulin in Klagenfurt, Maja Balant, der Präsident der SGZ, Benjamin Wakounig, der Generalsekretär der SGZ, Roman Roblek, sowie Andreas Hren vom Internationalen Investorenservice der BABEG und weitere Vertreter:innen aus Wirtschaft und Institutionen beider Länder sowie unsere Teamkollgin Natascha Zmerzlikar, zuständig für das Internationale Investorenservice der Stadt.

„Invest in Klagenfurt“ unterstützt u.a. slowenische Unternehmen und Start-ups aktiv bei der Ansiedlung in der Kärntner Landeshauptstadt – mit einem umfassenden und kostenfreien Investorenservice.