AC glutenfree bakery – Genuss ohne Kompromisse aus Klagenfurt
Ein unglaublicher süßer, aber gesunder Austausch mit den Gründer:innen von AC glutenfree bakery
Bitte stellen Sie sich und die AC glutenfree bakery kurz vor. Wer sind die Menschen hinter dem Unternehmen und was macht Ihr Betrieb heute genau?
Wir sind Angelo & Carmen. Gemeinsam in der AC glutenfree bakery verbinden wir österreichisches Bäckerhandwerk mit moderner Patisserie, dass alles zu 100% glutenfrei & kontaminationssicher. Produkt und Geschmack stehen dabei für uns immer im Vordergrund, ohne dabei die Ästhetik aus dem Auge zu verlieren.
Angelo Rindler hat nach seiner Lehre zum Koch mehrere Stationen in der Spitzen-Gastronomie in Österreich und Deutschland absolviert. Als ausgezeichneter Haubenkoch ergänzt er unsere Produkte mit Perfektion und sorgt für so einige Überraschungsmomente.
Carmen Weidinger hat 2007 ihre Lehre als Hotel- und Gastgewerbeassistentin im Salzkammergut begonnen. Danach hat sie sich für eine weitere Karriere an der Rezeption entschieden. Während sie in leitenden Positionen von Hotels und Gesundheitsresorts des Luxus-Segments gearbeitet hat, erwarb sie im berufsbegleitenden Studium zudem den Master of Science.
Ihr seid ursprünglich ja nicht aus Klagenfurt. Warum habt ihr euch entschieden, euer Unternehmen ausgerechnet hier aufzubauen?
Das stimmt. Angelo ist im Gailtal aufgewachsen, Carmen in Bayern, kennen- und lieben gelernt haben wir uns 2007 im Salzkammergut und beruflich sind wir – typisch für Gastronomie & Hotellerie – ein wenig herumgekommen. Ende 2020 sind wir in seine Heimat nach Kärnten gekommen und in Klagenfurt sesshaft geworden.
Die Standortfindung war für uns jedoch eine kleine Herausforderung. Wir wollten eine Location an der wir unsere Produkte herstellen und gleichzeitig vertreiben können. Nicht zu weit weg von der Innenstadt – damit man uns auch findet – aufgrund der Preise im Zentrum auch nicht dort. Direkt 2 Flächen (1 für Produktion und Verkauf) anzumieten stand für uns außer Frage, denn wir wussten nicht wie unser Konzept angenommen wird.
Welche Rolle haben die Lebensqualität, die Lage im Alpe-Adria-Raum und das wirtschaftliche Umfeld der Stadt bei dieser Entscheidung gespielt?
Es hat einfach gepasst. Wir fühlen uns sehr wohl in Klagenfurt – die Lebensqualität hier spricht für sich – und somit hatte sich die Frage „Wo setzen wir die Idee um?“ recht schnell für uns erledigt. Die Lage im Alpe-Adria-Raum ist dabei einzigartig: Kurze Wegstrecken nach Salzburg, Graz oder Wien, gute öffentliche Anbindungen, die Grenznähe Richtung Süden und auch den Tourismus darf man nicht außer Acht lassen. Kärnten ist u.a. ein Tourismusland. Der Wörthersee und die gesamte Region ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher an – was, wenn man sich so wie wir, in einer Nische befindet – zusätzliche Gäste mit sich bringt. So hatten wir beispielsweise 2026 im Sommer auch das erste Mal am Sonntag geöffnet um besser auf die An- und Abreisetage der touristischen Besucher eingehen zu können. Obwohl wir nicht groß damit geworben haben, wurde es sehr gut angenommen und so werden wir die Sonntagsöffnung wohl nächstes Jahr wiederholen.
Die Idee zur AC glutenfree bakery entstand aus einer sehr persönlichen Erfahrung. Wie kam es dazu, dass ihr euch auf glutenfreie Back- und Konditorwaren spezialisiert habt?
Vor einigen Jahren musste ich, Carmen, beginnen zum Wohl meiner Gesundheit auf glutenhaltige Lebensmittel zu verzichten als sich eine Glutenunverträglichkeit bei mir herausstellte. Meine Geschmacksnerven waren jedoch – vor allem durch Angelos verschulden –ein wenig verwöhnt und ich wollte wegen einer Ernährungseinschränkung nicht auf Genuss verzichten müssen.
Die Herstellung von Backwaren ohne glutenhaltige Mehle (u.A. Weizen, Dinkel, Roggen, ...) weicht stark von einem „normalen Backvorgang“ ab, da eben kein Klebereiweiß vorhanden ist. Man könnte es schon fast als eine eigene Art Wissenschaft bezeichnen. Das hat mich gecatcht und so begann zunächst das Experimentieren in der heimischen Küche. Mit Angelo als Taste-Tester konnten wir tolle Produkte kreieren bei denen wir von betroffenen Personen immer wieder gefragt wurden wie wir das den hinbekommen würde. Uns wurde bewusst, dass wir unsere beruflichen Stärken gemeinsam kombinieren und damit etwas Neues, die AC glutenfree bakery, schaffen können.
Viele Menschen verbinden glutenfreie Produkte noch immer mit Verzicht. Wie gelingt es euch, Genuss, Qualität und Handwerk in den Mittelpunkt zu stellen?
Du hast absolut recht, dieses Vorurteil gibt es nach wie vor. Dabei ist es so schade, denn glutenfrei kann so vielfältig sein! Wir haben über 20 verschiedene glutenfreie Mehle, Stärken und Bindemittel in unserer kleinen Manufaktur. Unterschiedlich kombiniert bekommt man tolle Geschmackskombinationen bei denen man so gut wie keine Gewürze benötigt. Es ist einfach spannend mit den Produkten zu arbeiten. Unsere geschulten GenussberaterInnen betreuen unsere Kunden und leisten dabei tolle, oftmals intensive, Aufklärungsarbeit. Nach wie vor wird „glutenfrei“ mit „vegan“ oder „zuckerfrei“ verwechselt. Das sind alles komplett verschiedene Themenbereiche. Wir haben auch vegane, laktose-, nussfreie oder Produkte ohne Industriezucker bei uns im Sortiment. Dabei überlegen wir uns aber immer: Wenn wir dieses Produkt nun alternativ herstellen, büßen wir dann Geschmack oder Qualität ein? Lautet die Antwort ja, entscheiden wir uns bewusst dagegen und stellen das Produkt regulär her – natürlich aber glutenfrei.
Von einer Unverträglichkeit Betroffene ausgenommen, wird eine glutenfreie Ernährung von manchen als gesund von anderen als komplett ungesund angesehen. In Wahrheit kommt es wie bei der herkömmlichen Herstellung von Lebensmittel aber immer auf die verwendeten Rohstoffe an.
Ihr seid als Quereinsteiger in ein traditionsreiches Handwerk eingestiegen. Welche Chancen, aber auch Herausforderungen bringt dieser Blick von außen mit sich?
Stimmt, wir stammen ursprünglich aus Gastronomie und Hotellerie. Es war und ist schon wirklich ein wenig herausfordernd, wenn man von 0 wegstartet – ohne Ofen, Geräte, Kühlmöglichkeiten oder einfach nur Lagerfläche hatten wir hohe Investitionskosten. Wir sind permanent am reinvestieren um immer ein kleines Stückchen besser werden und unseren Gästen noch ein bisschen mehr bieten zu können.
Carmen hat ihr selbst erlangtes Basiswissen der Bäcker- und Konditorenhandwerke dann in Meisterkursen vertieft und positiv abgeschlossen. Da beides ja auch reglementierte Gewerbe sind war dies ein essenzieller Schritt für uns, denn ohne die Meistertitel könnte die „AC glutenfree bakery“ so heute nicht bestehen.
Als Quereinsteiger im Traditionshandwerk sind wir vielleicht ein Stück weit offener für neue Herstellungsvarianten und alternative Rohstoffe. Aber auch alte Verfahren machen wir uns zunutze: Unsere hauseignen Sauerteige haben wir aus Amaranth-, Quinoa- und Vollkornreismehl selbst herangezogen. Unsere Sauerteige sorgen für intensive Geschmacksaromen und helfen auf natürliche Weise bei der Frischhaltung.
Wie hat sich die Nachfrage nach glutenfreien beziehungsweise „Free From“-Produkten in den letzten Jahren entwickelt?
Uns gibt es erst seit Juli 2024, da sind Vergleiche schwer. Wir haben damals bewusst auf ein Soft-Opening gesetzt, das Sortiment langsam gesteigert und unsere Prozesse optimiert. Wie du ja sagtest sind wir ursprünglich aus einer anderen Branche – uns war es enorm wichtig, dass wir selbst erst einmal ein Gefühl für die Abläufe und den für uns damals neuen Bereich bekommen. Deswegen fällt es uns schwer allgemeine Aussagen zu treffen... Wir denken jedoch, dass man sich heute mehr mit der Zutatenliste eines Produktes beschäftigt als vor 20 Jahren, unabhängig von einer Ernährungseinschränkung.
Wo seht ihr die größten Trends und Zukunftspotenziale in diesem Marktsegment?
Ein Trendende zum Thema Gesundheit ist, so denken wir, noch nicht abzusehen. Da sich immer mehr Personen mit sich selbst und ihrem Körper auseinandersetzen, wächst auch das bewusste Körpergefühl. Viele stellen dann fest, dass sie bestimmte Zutaten nicht vertragen oder sie einfach für ein besseres Wohlbefinden ihrer Ernährung umstellen möchten.
Besorgt sind wir, wenn aufgrund von irgendwelchen Trends halbherzig mit dem Thema Gluten umgegangen wird. Für Zöliakie-Betroffene reicht es nicht aus, wenn ein Produkt aus glutenfreien Rohstoffen hergestellt wird. Sämtliche Prozesse und Materialien dürfen nicht mit Gluten verunreinigt werden, denn bereits kleinste Mengen können Symptome hervorrufen und zu Folgeschäden führen. Ein gutes Beispiel ist hier der klassische Salat mit Brotcroutons: Sobald die glutenhaltige Croutons auf dem Salat waren ist er kontaminiert und kann von einer Person mit Zöliakie nicht mehr ohne gesundheitliche Folgeschäden verzehrt werden. Zusätzlich ist darauf zu achten ob in dem Dressing kein Gluten (oftmals Gerstenmalzextrakte) vorkommt. Auch das Brett auf dem der Salat geschnitten wird muss frei von jeglichen glutenhaltigen Krümmeln sein. Zöliakie ist keine Unverträglichkeit, es ist eine chronische Autoimmunerkrankung bei der jegliche Aufnahme von Gluten eine Entzündung des Dünndarms auslöst was zur Schädigung der Darmzotten, welche für die Aufnahme von Nährstoffen in unseren Körpern verantwortlich sind, führt.
Wir sind froh über jeden Gastronom oÄ mit glutenfreien Varianten. Uns ist dabei aber wichtig, dass man sich vorher intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hat und Mitarbeiter ordentlich geschult werden. Das ist sehr zeitintensiv und daher bleibt uns nur inständig zu hoffen, dass jeder der glutenfreien Produkte anbietet sich seiner Verantwortung auch bewusst ist.
Welche Kundengruppen erreicht ihr heute – sind es vor allem Menschen mit Unverträglichkeiten oder zunehmend auch Kundinnen und Kunden, die sich bewusst für diese Produkte entscheiden?
Wir möchten mit unseren Kreationen Genuss bieten – unabhängig von einer Unverträglichkeit oder Einschränkung der Ernährung. Die einen Kunden schätzen vor allem diesen Aspekt an unserem Sortiment, anderen geht es vor allem um den Geschmack und wieder andere legen den Fokus auf das Äußere.
Qualität spielt bei euren Produkten eine zentrale Rolle. Worauf achtet ihr bei der Auswahl eurer Rohstoffe und wie wichtig sind regionale Lieferanten dabei?
Regionalität ist bei unseren Produkten schwer umzusetzen – viele Rohstoffe können vom heimischen Markt gar nicht abgedeckt werden. Für uns essentiell ist dabei stets die Produktspezifika, denn auch unsere Rohstoffe dürfen bei ihrer Herstellung, wie beispielsweise in der Mühle, nicht mit Gluten verunreinigt werden. Bei kleinen Lieferanten findet man dafür aber auch oft spannende, seltene oder tlw. noch unbekannte Produkte mit toller Qualität. Ein ausgewogenes Verhältnis schaffen, was uns betrifft ist, dass das Ziel bei der Auswahl unserer Lieferanten.
Innovation entsteht selten alleine. Welche Partnerschaften, Lieferanten, Netzwerke oder Kooperationen sind für euren Erfolg besonders wichtig?
Ja, da sind wir ganz deiner Meinung. Von der Mühle, über die Handwerksinnungen bis zur Steuerberatung braucht man als Unternehmer starke Partner auf die man sich verlassen kann. Fast schon unmöglich sie jetzt alle aufzuzählen... Wenn man sich mal darüber Gedanken macht ist es faszinierend mit wie vielen anderen Unternehmen der eigene Betrieb verbunden ist und wie alles zusammenspielt. Und warum nicht die Expertise von Spezialisten in ihrem jeweiligen Bereich nutzen, sie sind ja schließlich die Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet – so wie wir in unserer Nische eben auch.
Kann ein Unternehmen in einem spezialisierten Nischenmarkt langfristig allein bestehen oder sind starke Partnerschaften und ein gutes Netzwerk entscheidende Erfolgsfaktoren?
Hier glauben wir an eine gesunde Mischung. Starke Partner und ein gutes Netzwerk sind immer wichtig, denn wie heißt es so schön? „Durch Reden kommen die Leute zusammen“ – und es stimmt. Man kommt in’s Gespräch und es können sich Synergien ergeben. Vllt nicht direkt, sondern erst in 2,3 oder 5 Jahren, manchmal aber auch überhaupt nicht und das ist genauso in Ordnung. Zu planen ist extrem wichtig, aber auch den eingeschlagenen Weg mit offenen Augen zu gehen, denn wer weiß was sich zufällig ergeben kann.
Wichtig ist, unseres Empfindens nach, immer eine offene und ehrliche Kommunikation. Bei Bereichen die wir mit unserem aktuellen Sortiment nicht abdecken können, geben wir gerne Empfehlungen von Mitbewerbern an Endverbraucher und B2B-Kunden weiter. Dadurch generieren wir in dem Moment zwar keinen Umsatz, bauen jedoch ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Kunden auf was wir, langfristig betrachtet, als wertvoller erachten.
Wie erlebt ihr den Wirtschaftsstandort Klagenfurt als Unternehmer? Welche Rahmenbedingungen schätzt ihr besonders?
Die Infrastruktur und Lage von Klagenfurt schätzen wir sehr. Die Koralmbahn beispielsweise erleichtert unseren steirischen Gästen einen Besuch bei uns. Am Bahnhof ausgestiegen, ein kurzer Spaziergang durch die Stadt und schon sind sie bei uns und können glutenfreie Spezialitäten genießen. Italien und Slowenien liegen ebenfalls so nah das wir – besonders in den Sommermonaten – auch viele dort Beheimatete regelmäßig bei uns begrüßen und kulinarisch verwöhnen dürfen.
Welche Rolle spielen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eure weitere Entwicklung und wie gelingt es euch, Talente für euer Unternehmen zu gewinnen?
Qualifizierte Mitarbeitende zu finden ist in der Tat eine Herausforderung. Eine Arbeitsbeziehung unterscheidet sich hier auch nicht groß von anderen Beziehungsformen: Respekt, offene Kommunikation, ein Bewusstsein von Rechten und Pflichten. All das muss dabei immer in beide Richtungen gehen, schließlich sind ja 2 oder mehreren Personen während einer gewissen Zeit miteinander verbunden. Ob nun Arbeitnehmer oder Arbeitgeber spielt dabei keine Rolle, denn die oben genannten Punkte setzen wir in jeglicher Art von Beziehung voraus. Scills können mit der Zeit antrainiert werden, das richtige Mindset muss jede / jeder selbst mitbringen. Von Vorteil ist es dabei natürlich, wenn man dieselben oder ähnliche Werte teilt. Meist fällt es der anderen Partei leichter, gewisse Handlungen nachvollziehen zu können.
Übrigens sind wir mit unserem aktuellen Team wirklich sehr glücklich. Unsere Mitarbeitenden passen zu uns – und wir, bzw. unser Betrieb, zu Ihnen. Gemeinsam schaffen wir für unsere Kunden und Gäste kulinarische Genussmomente und können das ein oder andere Lächeln ins Gesicht zaubern.
Wenn ihr auf die nächsten fünf Jahre blickt: Welche Ziele habt ihr für die AC glutenfree bakery? Gibt es Ausbaupläne, neue Produkte, neue Märkte oder weitere Investitionen in Klagenfurt?
Wir möchten uns im Bereich der glutenfreien Back- und Konditorwaren langfristig vor allem mit unserer Qualität positionieren und nicht einfach nur „gute Alternativprodukte“ für Zöliakie-Betroffene oder Personen mit Unverträglichkeiten anbieten. Unser gesamtes Sortiment schmeckt nicht nach Verzicht, sondern spricht die Geschmacksnerven von jedem an, der Wert auf Genuss und Qualität liegt.
Neue Produkte gibt es bei uns sowieso immer wieder. Wir lieben es neue Rezepte zu entwickeln, uns inspirieren zu lassen und neue Kombinationen auszuprobieren. Derzeit planen wir einige Produkte demnächst über einen Online-Shop anzubieten und österreichweit zu versenden. Unser Ziel ist es im Dezember damit zu starten. Wie bei unserer Eröffnung hier vor Ort möchten wir allerdings dabei nichts überstürzen. Lieber am Anfang weniger Auswahl, dafür kommt das Produkt aber in gewohnt guter Qualität bei unseren Kunden an. Aber allzu viel möchten wir noch nicht verraten – da musst du uns schon auf den sozialen Medien folgen um nichts zu verpassen ;)
Was kann Klagenfurt in Zukunft noch von euch erwarten?
Ganz klar: Noch mehr glutenfreien Genuss!
Welchen Rat würdet ihr anderen Gründerinnen, Gründern oder Unternehmen geben, die überlegen, sich in Klagenfurt anzusiedeln?
Gründerinnen und Gründern würden wir empfehlen sich vorab intensiv mit ihrer Idee auseinander zu setzen und ein schlüssiges Konzept zu erstellen. Selbstredend weicht man auch einmal von seinen Plänen ab oder passt sie entsprechend an. Es ist jedoch wichtig Rahmenbedingungen festzulegen an denen man sich orientieren kann. Welchen Rat wir mitgeben würden? Sich nicht scheuen Fragen zu stellen. Wir hatten bereits 1-2 Jahre vor der Eröffnung immer wieder Kontakt mit dem Magistrat und der Wirtschaftskammer, denn die Bürokratie kann teilweise schon recht verwirrend sein. Beide Institutionen konnten uns fast immer helfen oder eine Richtung vorgeben, sobald wir auf Unklarheiten gestoßen sind. Dafür sind wir auch heute noch sehr dankbar.
Zum Abschluss: Warum ist Klagenfurt aus eurer Sicht ein guter Ort, um Ideen Wirklichkeit werden zu lassen und ein Unternehmen erfolgreich aufzubauen?
Für uns ist Klagenfurt eine Großstadt mit Kleinstadtflair – das hat einen ganz eigenen, besonderen Charme den wir einfach lieben. Man hat manchmal das Gefühl das hier jeder jeden über 5 Ecken kennt, dadurch ist es in Klagenfurt als Unternehmer sicher ein Stück weit familiärer, bzw. persönlicher als in anderen Städten.
Vielen Dank für die spannenden Einblicke in Eure Entstehungsgeschichte und in eine Branche mit Zukunft.
Kurze Unternehmensbeschreibung:
Glutenfreies Brot, feine Törtchen, Macarons oder Pralinen: Die AC glutenfree bakery in Klagenfurt hat sich vollständig auf glutenfreie Back- und Konditorwaren spezialisiert. Die Meisterbäckerei in der Feldkirchner Straße 4/6 richtet sich an Menschen mit Zöliakie oder Unverträglichkeiten ebenso wie an alle, die bewusst auf Gluten verzichten.
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“Wir fühlen uns sehr wohl in Klagenfurt – die Lebensqualität hier spricht für sich – und somit hatte sich die Frage „Wo setzen wir die Idee um?“ recht schnell für uns erledigt. Die Lage im Alpe-Adria-Raum ist dabei einzigartig: Kurze Wegstrecken nach Salzburg, Graz oder Wien, gute öffentliche Anbindungen, die Grenznähe Richtung Süden und auch den Tourismus darf man nicht außer Acht lassen.”
Angelo Rindler &
Carmen Weidinger
CEO AC glutenfree bakery GmbH
Die AC glutenfree bakery in Klagenfurt ist eine 100 % glutenfreie Bäckerei, Konditorei und Genussmanufaktur, gegründet von dem ehemaligen Haubenkoch Angelo Rindler und der Bäcker- und Konditormeisterin Carmen Weidinger.

